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27. Aug, 2021 19:00 – 28. Aug, 2021
Düsseldorfer Schauspielhaus
»Kunst, Politik und Partei«

# politisches system

Gespräch Diskussion Performances

Welche Bedeutung, welche Chancen hat eine von der Kunst ausgehende politische Intervention? Was können wir von vergangenen, bestehenden und frisch gegründeten Parteien lernen? Von der von Joseph Beuys mitgegründeten Partei DIE GRÜNEN oder von Christoph Schlingensiefs CHANCE 2000, von den Piraten, der Bergpartei, oder der 2017 gegründeten HipHop-Partei, Die Urbane? In Performances und Parlamenten wird im Vorfeld der Bundestagswahl über die Möglichkeiten und Realitäten von Parteien und Parteigründungen, von Volksentscheiden, Bürgerinitiativen und direkten Mitsprachen diskutiert. Wieviel Potenzial, so die Frage, steckt in der von Beuys entworfenen Idee einer »plastischen Demokratie«?
28. Aug, 2021 14:00
Düsseldorfer Schauspielhaus
»Parlament: Kunst und Realpolitik bei Joseph Beuys«
Der Mitbegründer der Grünen Lukas Beckmann, der Künstler Johannes Stüttgen und die Vorsitzende von Mehr Demokratie e.V. Claudine Nierth diskutieren über den Versuch von Joseph Beuys, seine Plastische Theorie zur Grundlage der Realpolitik zu machen: Von seiner Gründung der Deutschen Studentenpartei über seine parteilose Spitzenkandidatur bei den Bundestagswahlen für die Aktionsgemeinschaft Unabhängiger Deutscher, einer Partei, die sowohl mit rechtsnationalistischen als auch mit ökologischen Zielen in Verbindung steht, bis zu seiner Beteiligung und seinem Scheitern bei den Grünen.
28. Aug, 2021 16:45
Düsseldorfer Schauspielhaus
»Parlament: Kunst, Politik und Partei im Jahr 2021«
Zur unmittelbar bevorstehenden Bundestagswahl am 26. September wurden 54 Parteien und Wahlvereinigungen zugelassen, 47 treten tatsächlich auch an. Von den 47 Beteiligten sind 40 Kleinparteien dabei. Dass kleinere Parteien die Politik beeinflussen können, indem sie innovative Ideen und andere Stimmen ins Feld führen, ist bekannt. Wie tragen sie aber sonst zur Stärkung der Demokratie bei? Sind Kleinparteien das effektivste Mittel zur Erhöhung politischer Teilhabe? Und was haben sie mit Kunst zu tun?
22. Sep, 2021 11:00 – 29. Sep, 2021
Gustaf-Gründgens-Platz
»Live-in Lab | Workshops«

Diskussion Archiv Leben Workshops

»Plastische Demokratie. Die Formen des Wir« ist ein internationales und kollaboratives Labor im Rahmen des Jubiläumsprogramms »beuys 2021«. Von Juni bis September 2021 entfaltet es sich im öffentlichen Raum von Düsseldorf und online. Das finale Live-in Lab findet vom 22. – 29. September in der von raumlaborberlinentworfenen experimentellen Architektur vor dem Düsseldorfer Schauspielhaus auf dem Gustaf-Gründgens-Platz statt. Über den Zeitraum von einer Woche werden in fünf unterschiedlichen Workshops die Protokolle des demokratischen Stadtmachens hinterfragt, in demokratie theoretischen Ateliers werden neue kollektive Formen des Zusammenlebens erforscht und in künstlerischen Aktionen erprobt. Eingeladene Residents und Chronicler werden wie freie Radikale das Live-in Lab in ihrer eigenen Formensprache begleiten. Die offene Raumstruktur lässt Situationen des gemeinsamen Arbeitens, Kochens und Lebens mit dem Stadtraum verschmelzen und wird zum Ort der Begegnung und Konversation. Ela Kagel, Tomma Suki Hinrichsen und Dominik Dober, Marion Jdanoff und weitere werden als Residents und Chronicler teilnehmen.
26. Sep, 2021 13:30
Gustaf-Gründgens-Platz
»Demokratie, Kunst & Kapital«

Diskussion

ELA KAGEL | Eine Open Space-Diskussion zum öffentlichen Raum, Erhaltungsstrategien von Projekten und politischem Kapital in Düsseldorf / 13:30 - 16:00 Uhr Bei diesem Open Space geht es um Strategien der Selbstbehauptung in einer Zeit, in der öffentliche Räume eine bis dato unbekannte Form von Kommerzialisierung erfahren. Dies betrifft sowohl etablierte urbane Infrastrukturen wie Parks, Orte des Nahverkehrs, Straßen und Wege, aber auch informelle Räume, die als städtische Treffpunkte, inoffizielle Sportanlagen oder kreative Verstecke genutzt werden. Am Ende steht die Frage: Wie viel Freiraum bietet unsere Stadt eigentlich noch? „Freiraum“ steht hier für „freien Raum“, also Orte der Möglichkeit, in denen das Kapital noch nicht Einzug gehalten hat. Dieser Frage wollen wir am Beispiel von konkreten Projekten, Gebäuden und Initiativen in Düsseldorf nachgehen. Im Rahmen unseres Open Space werden wir vieles über Orte wie das Zentrum für Peripherie, die Filmwerkstatt, verschiedene Gartenprojekte oder die Planwerkstatt 378 erfahren. Wir werden eintauchen in Modelle der Selbstorganisation und Mitbestimmung und wir werden uns mit der Frage auseinandersetzen, welche Bedeutung diese Orte für das Gemeinwohl haben.
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