Von: 10. Jun, 2021 18:00
Bis: 10. Jun, 2021
Gustaf-GrĂŒndgens-Platz
Abolitionistische Demokratie

# politisches system

Vortrag

Daniel Loicks Vortrag rekonstruiert die spezifischen demokratietheoretischen Implikationen dieses Ansatzes und konturiert das Projekt einer abolitionistischen Demokratie als Leitbegriff einer kommenden sozialen Transformation.

Den Begriff der »abolitionistischen Demokratie« (abolition democracy) fĂŒhrte der Soziologe und BĂŒrgerrechtler W.E.B. Du Bois 1935 ein, um an die uneingelösten Versprechen der Emanzipation von der Sklaverei zu erinnern. In den letzten zehn Jahren hat sich, vor allem in den USA, der Abolitionismus als radikale politische Praxis und kritische Theorie formiert, die an dieses Projekt anknĂŒpft und eine Überwindung staatlicher Gewaltinstitutionen wie dem GefĂ€ngnis, der Polizei und den Abschiebelagern zu fordern. Der Vortrag rekonstruiert die spezifischen demokratietheoretischen Implikationen dieses Ansatzes und konturiert das Projekt einer abolitionistischen Demokratie als Leitbegriff einer kommenden sozialen Transformation.

Vortrag Daniel Loick, Foto: Anne-Marie Franz

Zum Vortrag von Daniel Loick auf dem Gustaf-GrĂŒndgens-Platz, Foto: Anne-Marie Franz

Daniel Loicks Vortrag auf dem Gustaf-GrĂŒndgens-Platz, Video im Auftrag des Instituts fĂŒr Kunstgeschichte der HHU, Projekt »beuys2021« – Redaktion: ProjektbĂŒro »beuys2021« und raumlaborberlin.

Links:

PDF Download des Vortrags – Website Daniel Loick – Daniel Loick an der University of Amsterdam

 

 

Teilnehmer*innen:
distance-l8 - 1920
distance-l7 - 1602
distance-l6 - 1568
distance-l5 - 1440
distance-l4 - 1325
distance-l3 - 1164
distance-l2 - 1080
distance-l1 - 1024
distance-s1 - 799
distance-s2 - 720
distance-s3 - 640
distance-s4 - 414
distance-s5 - 320